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Interaktive Geschichten, die sich wie Romane lesen

Underfiction ist interaktives Erzählen ohne starren Entscheidungsbaum. Handle als Figur, sprich im Dialog oder gib dem Erzähler Regieanweisungen. Ein Frontier-Modell schreibt in literarischer Prosa weiter, während Szenenerinnerungen die Folgen bewahren.

Keine nummerierten Türen, kein richtiger Lösungsweg. Die Geschichte kann an einer geflüsterten Antwort, einer zu späten Entscheidung oder einer Anweisung kippen, die nur der Erzähler hört.

Eine Szene für dich
Der Schlüssel war noch warm, als Mara ihn dir in die Hand legte. Hinter ihr verlor die Bahnhofsuhr eine Minute und fand sie wieder. »Wenn du den Zug nach Norden nimmst«, sagte sie, »sind wir uns nie begegnet.« Der Pfiff ertönte. Du konntest einsteigen, nach dem Schloss fragen — oder dem Erzähler sagen, dass Mara über den entscheidenden Zug log.

Du führst Regie, die Engine folgt. Versuch etwa: Lass mich den Zug absichtlich verpassen. Mara soll den Grund begreifen, bevor ich ihn ausspreche.


Öffne eine leere Szene und lenke sie in jede beliebige Richtung. Neue Konten erhalten nach der E-Mail-Bestätigung 500 Gratis-Credits.

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Häufige Fragen

Ist das ein Spiel mit vorgegebenen Auswahlmöglichkeiten?

Es ist offener als ein Entscheidungsbaum. Du kannst jede Handlung und jeden Dialog schreiben, die Perspektive wechseln, in der Zeit springen oder dem Erzähler eine direkte Notiz geben. Der nächste Abschnitt entsteht aus deiner Vorgabe statt aus vorbereiteten Zweigen.

Bleibt eine lange interaktive Geschichte stimmig?

Ja. Szenen funktionieren wie Kapitel. Abgeschlossene Szenen werden zusammengefasst und weitergetragen; ältere Passagen einer langen Szene verdichten sich automatisch. Versprechen, Hinweise und Beziehungen bleiben über viele Szenen erhalten.


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