Was ist Underfiction?

Underfiction ist eine Plattform für interaktive Fiktion. Du beschreibst eine Szene und lenkst, was geschieht; ein Frontier-KI-Modell schreibt die Geschichte weiter — als literarische Prosa, nicht als Chatbot-Antworten. Gemeinsam entsteht etwas, das sich wie ein Roman liest.


Von einer Person entwickelt

Underfiction wird von Stefan Hoschkara entworfen und entwickelt, einem unabhängigen Entwickler in Zürich. Seit mehr als zwölf Jahren entwickle ich Software für iOS und macOS und veröffentliche eigene Produkte. Ich habe Underfiction gebaut, weil das Werkzeug, das ich wollte, nicht existierte: starke Modelle, kreative Freiheit, lesenswerte Prosa und eine private Bibliothek, die mir folgt, ohne mich einzusperren.

Bei einem Ein-Personen-Produkt ist die Verantwortung klar. Produktentscheidungen, Modellauswahl, Datenschutzarchitektur, Support und redaktionelle Texte führen zur selben Person zurück.


Warum Underfiction?

Frontier-Modelle, unzensiert. Volle kreative Freiheit ohne Ablehnungen, Moralpredigten oder verwässerte Prosa. Literarische Fiktion enthält regelmäßig Gewalt, Verlangen und moralische Komplexität — eine KI, die sich darauf nicht einlassen kann, kann keine lesenswerte Fiktion schreiben.

Literarische Qualität. Jede Antwort ist als Prosa geschrieben. Szenenaufbau, innerer Monolog, Spannung, Subtext — Texte, die du tatsächlich noch einmal lesen willst.

Bewusst einfach. Keine Jailbreaks, keine Konfigurationsdateien, kein Prompt Engineering. Setz eine Szene und leg los. Die Oberfläche bleibt aus dem Weg.

Bewusst privat. Geschichten, Figuren und Welten folgen dir auf jedes Gerät, auf dem du dich anmeldest. Geschichten sind auf unseren Servern verschlüsselt gespeichert, und wir lesen sie nicht. Ein Schalter deaktiviert die Synchronisierung — dann lebt deine Bibliothek nur auf diesem Gerät. Du kannst jederzeit eine Geschichte samt Medien, Besetzung und Welt exportieren oder deine gesamte Bibliothek in einer portablen .underfiction-Datei verschieben. Die Inferenz läuft über Venice, das deine Identität auf Infrastrukturebene von den Modellanfragen trennt. Mehr über Datenschutz →


Wie Modelle bewertet werden

Modelle werden als Autoren von Fiktion bewertet, nicht als allgemeine Assistenten. Ich teste Kandidaten mit denselben wiederholbaren Szenen: dialoglastige Wechsel, nahe Erzählperspektive, Tonwechsel, Fortsetzungen mit langem Kontext und Anweisungen, bei denen das Modell Figur und Subtext bewahren und zugleich die Handlung voranbringen muss.

Automatisierte Regressionstests finden strukturelle Fehler: ob der Produktions-Prompt korrekt zusammengesetzt wird, ob Dialog- und Erzählanweisungen die beabsichtigte Antwortform erzeugen und ob erforderliche Ausgabemetadaten erhalten bleiben. Danach lese ich die Prosa. Entscheidend ist, ob das Modell einer Anweisung folgt, ohne sie plattzumachen, Perspektive und Figurenstimme hält, emotionale Implikationen bemerkt, Assistentengewohnheiten vermeidet und bei wachsendem Kontext kohärent bleibt. Kosten, Latenz und Ablehnungsverhalten zählen ebenfalls, denn ein Modell, das einen guten Absatz schreibt, aber in einer echten Geschichte versagt, ist kein gutes Produktmodell.

Änderungen an Modellen und Prompts werden mit denselben Szenen getestet, damit Vergleiche auf Verhalten beruhen statt auf Release Notes oder einer einzelnen Vorzeigeantwort.


Was „literarische Prosa“ hier bedeutet

„Literarisch“ ist ein Arbeitsmaßstab, kein Anspruch auf Prestige oder ein bestimmtes Genre. Underfiction stellt sechs konkrete Erwartungen an ein Modell.

Erzählte Szenen. Absätze statt Chatprotokollen, Überschriften, Listen oder Sternchen-Handlungen.

Erzählerische Kontrolle. Bewusst gewählte Perspektive, Zeitform, Ton und Erzähldistanz.

Figurentiefe. Innenleben, unterscheidbare Stimmen und Dialoge, die Subtext tragen können.

Konkrete Details. Schauplatz und Sinneseindrücke, wenn sie die Szene schärfen — nicht als Dekoration.

Regie mit Bewegung. Die Anweisung des Lesers wird befolgt, aber die Antwort erzeugt weiterhin dramatische Bewegung.

Saubere Prosa. Kein Assistentenrahmen, keine moralischen Kommentare, Wiederholungen oder generische Füllsätze.

Die Prosa kann knapp, komisch, romantisch, gotisch oder explizit sein. Sie muss nicht verziert sein. Sie muss sich wie Prosa innerhalb einer Geschichte verhalten.


Wie Geschichten funktionieren

Geschichten bestehen aus Szenen. Jede Szene hat einen Schauplatz und eine Besetzung. Du lenkst, was geschieht, und die KI schreibt die Geschichte weiter. Wenn eine Szene endet, wird sie zusammengefasst; die nächste beginnt mit dem vollständigen Kontext in einem frischen Fenster. In langen Szenen werden ältere Züge automatisch komprimiert, damit der Kontext scharf bleibt, ohne deine Kosten aufzublähen. Geschichten können stundenlang laufen, ohne den Faden zu verlieren.


Credits

Underfiction verwendet Credits — einfach nach Verbrauch. Frontier-Modelle sind teuer im Betrieb. Mit Credits können wir sie ohne Abos, Werbung oder Abstriche bei der Modellqualität anbieten. Du bezahlst nur die Prosa — Zusammenfassungen und Kontextkompression übernehmen wir.


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